In einer Konditorei werden Fein- oder Süßbackwaren wie zum Beispiel Torten, Pralinen oder Kuchen hergestellt. Eine Konditorei bietet im Gegensatz zur Bäckerei, die oft verwechselt werden, keine Brotbackwaren an. Außerdem wird in dieser Form der Gastronomie oftmals ein größeres Augenmerk auf die künstlerische Komponente der Herstellung von Backwaren, zum Beispiel mittels Verzierungen aus Schokolade oder Marzipan, gelegt. Das Handwerk des Konditors geht allerdings auf die lange Tradition der Bäckerei zurück, welches sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Immer mehr Bäcker gaben sich nicht nur mit dem Backen von Brot zufrieden, sondern mischten die Teige mit Trockenfrüchten, Gewürzen oder Honig. So entstanden die ersten Lebkuchen, deren Hersteller im Jahr 1643 in der Nürnberger Region eine Lebkuchenzunft gründeten. Mit dem Seehandel kamen immer mehr Gewürze und auch Zucker im Umlauf, die unter den Menschen der damaligen Zeit eine hohe Anziehungskraft mit sich brachten. Doch die Verarbeitung dieser begehrten Stoffe blieb zunächst nur einigen wenigen Zuckerbäckern vorbehalten. Diese waren meist von Beruf Apotheker, denn nur ihnen war der Handel mit Zucker und Gewürzen erlaubt. Ebenso begehrt war zu dieser Zeit das Marzipan, eine Modelliermasse mit der prachtvolle Marzipanfiguren gebildet werden konnten. Erst im Laufe der Jahrzehnte war es dann auch vielen anderen möglich, sich auf Feinbackwerk zu spezialisieren. Bäcker, die sich dann auf die Erstellung von süßen Brotwaren, angereichert mit kandierten Früchten oder Ähnlichem, spezialisiert hatten, nannte man Konditoren. Die Bezeichnung hat ihren Ursprung im Lateinischen Wort candire (zu Deutsch: kandieren). Mit dem Einzug der Schokolade im 19. Jahrhundert kristallisierte sich eine Spezialform des Konditors aus: Der Chocolatier. Mit verdünnter Schokolade konnten nun alle denkbaren Figuren gegossen werden. Dies veränderte die Confiserie nachhaltig, man denke nur an die berühmte Schokoladentorte des Franz Sacher. Heute finden sich Konditoreien auch oft in Verbindung mit Restaurants in den Städten wieder. Konditoren verbinden hier ihr Kunsthandwerk aus der Backstube mit dem gleichzeitigen Verkauf der Backwaren im Restaurant.
In einer Konditorei werden Fein- oder Süßbackwaren wie zum Beispiel Torten, Pralinen oder Kuchen hergestellt. Eine Konditorei bietet im Gegensatz zur Bäckerei, die oft verwechselt werden, keine Brotbackwaren an. Außerdem wird in dieser Form der Gastronomie oftmals ein größeres Augenmerk auf die künstlerische Komponente der Herstellung von Backwaren, zum Beispiel mittels Verzierungen aus Schokolade oder Marzipan, gelegt. Das Handwerk des Konditors geht allerdings auf die lange Tradition der Bäckerei zurück, welches sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Immer mehr Bäcker gaben sich nicht nur mit dem Backen von Brot zufrieden, sondern mischten die Teige mit Trockenfrüchten, Gewürzen oder Honig. So entstanden die ersten Lebkuchen, deren Hersteller im Jahr 1643 in der Nürnberger Region eine Lebkuchenzunft gründeten. Mit dem Seehandel kamen immer mehr Gewürze und auch Zucker im Umlauf, die unter den Menschen der damaligen Zeit eine hohe Anziehungskraft mit sich brachten. Doch die Verarbeitung dieser begehrten Stoffe blieb zunächst nur einigen wenigen Zuckerbäckern vorbehalten. Diese waren meist von Beruf Apotheker, denn nur ihnen war der Handel mit Zucker und Gewürzen erlaubt. Ebenso begehrt war zu dieser Zeit das Marzipan, eine Modelliermasse mit der prachtvolle Marzipanfiguren gebildet werden konnten. Erst im Laufe der Jahrzehnte war es dann auch vielen anderen möglich, sich auf Feinbackwerk zu spezialisieren. Bäcker, die sich dann auf die Erstellung von süßen Brotwaren, angereichert mit kandierten Früchten oder Ähnlichem, spezialisiert hatten, nannte man Konditoren. Die Bezeichnung hat ihren Ursprung im Lateinischen Wort candire (zu Deutsch: kandieren). Mit dem Einzug der Schokolade im 19. Jahrhundert kristallisierte sich eine Spezialform des Konditors aus: Der Chocolatier. Mit verdünnter Schokolade konnten nun alle denkbaren Figuren gegossen werden. Dies veränderte die Confiserie nachhaltig, man denke nur an die berühmte Schokoladentorte des Franz Sacher. Heute finden sich Konditoreien auch oft in Verbindung mit Restaurants in den Städten wieder. Konditoren verbinden hier ihr Kunsthandwerk aus der Backstube mit dem gleichzeitigen Verkauf der Backwaren im Restaurant.