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Infos zum Thema Kiosk

Der Kiosk.. hier hat Tante Emma überlebt...

Die Tageszeitung für die Bahnfahrt, das Brötchen und den "Kaffee to go" als Frühstücksersatz, dazu die Zigaretten und den Kaugummi. Das alles besorgt innerhalb von 4 Minuten. Gerade ausreichend, um noch den 7:30- Zug zu erwischen. Ähnliches spielt sich bei vielen Berufstätigen auf dem Weg zur Arbeit ab. Wie gut, dass es den Kiosk als Anbieter all der so wichtigen, oben aufgezählten Artikel gibt. Rund um die Uhr geöffnet und teilweise ausgestattet wie ein Mini-Supermarkt ist der Kiosk oft die letzte Rettung für alle, die sich für den Arbeitstag eindecken, nach Feierabend noch schnell ein paar Kleinigkeiten besorgen und- ganz wichtig- ihr Lottoglück zum Wochenende versuchen.

Das Wort "Kiosk" stammt aus dem türkisch-mittelpersischen Raum und bezeichnet dort ursprünglich einen nach mehreren Seiten hin offenen Pavillon, der meist in eine Palastanlage integriert war. Die Franzosen liehen sich das Wort (franz.: kiosque), um die im 19. Jahrhundert aufkommenden Verkaufspavillons in den Pariser Parks und auf den Boulevards zu bezeichnen. Hier wurden Zeitungen und Blumen verkauft. Einige dieser ersten Kioske stehen noch heute. Auch in Deutschland etablierte sich der Kiosk schnell, wobei die Bezeichnung Kiosk früher mehr im süddeutschen Raum geläufig war. In Frankfurt a. M. sagte man Wartehäuschen und der nicht mehr ganz so junge Hamburger kennt die Kaffeeklappe. Im Ruhrgebiet spricht man von Bude, Büdchen oder Trinkhalle- womit nicht zwangsläufig auf einen promillegeschwängerten Kundenstamm geschlossen werden sollte. Der Kiosk um die Ecke im Wohngebiet unterscheidet sich von dem am Bahnhof, Flughafen oder Freizeitpark. Hier kennt man sich noch oft. Der Besitzer bindet seine Kunden an sich mit langen Öffnungszeiten und vor allem mit kleinen Dienstleistungen, die den Charme so einer Verkaufsstelle ausmachen. Hier wird mal der Schlüssel von Nachbarn abgegeben für den Heizungsableser oder ein Paket angenommen. Und "angeschrieben" wird auch schon mal, wenn das Kleingeld gerade aus ist. Nicht zu vergessen: der Kiosk ist ein hervorragender Abladeplatz für Seelenmüll und Umschlagsplatz für Neuigkeiten aus dem Wohnviertel. Somit kommt dem Kiosk eine soziale Funktion zu, die gerade in einer Großstadt für etwas Heimat-Gefühl sorgt. Die Besitzer werden nicht reich mit ihrem Kiosk, aber für viele hat es bis jetzt zum Leben gereicht.

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Der Kiosk.. hier hat Tante Emma überlebt...

Die Tageszeitung für die Bahnfahrt, das Brötchen und den "Kaffee to go" als Frühstücksersatz, dazu die Zigaretten und den Kaugummi. Das alles besorgt innerhalb von 4 Minuten. Gerade ausreichend, um noch den 7:30- Zug zu erwischen. Ähnliches spielt sich bei vielen Berufstätigen auf dem Weg zur Arbeit ab. Wie gut, dass es den Kiosk als Anbieter all der so wichtigen, oben aufgezählten Artikel gibt. Rund um die Uhr geöffnet und teilweise ausgestattet wie ein Mini-Supermarkt ist der Kiosk oft die letzte Rettung für alle, die sich für den Arbeitstag eindecken, nach Feierabend noch schnell ein paar Kleinigkeiten besorgen und- ganz wichtig- ihr Lottoglück zum Wochenende versuchen.

Das Wort "Kiosk" stammt aus dem türkisch-mittelpersischen Raum und bezeichnet dort ursprünglich einen nach mehreren Seiten hin offenen Pavillon, der meist in eine Palastanlage integriert war. Die Franzosen liehen sich das Wort (franz.: kiosque), um die im 19. Jahrhundert aufkommenden Verkaufspavillons in den Pariser Parks und auf den Boulevards zu bezeichnen. Hier wurden Zeitungen und Blumen verkauft. Einige dieser ersten Kioske stehen noch heute. Auch in Deutschland etablierte sich der Kiosk schnell, wobei die Bezeichnung Kiosk früher mehr im süddeutschen Raum geläufig war. In Frankfurt a. M. sagte man Wartehäuschen und der nicht mehr ganz so junge Hamburger kennt die Kaffeeklappe. Im Ruhrgebiet spricht man von Bude, Büdchen oder Trinkhalle- womit nicht zwangsläufig auf einen promillegeschwängerten Kundenstamm geschlossen werden sollte. Der Kiosk um die Ecke im Wohngebiet unterscheidet sich von dem am Bahnhof, Flughafen oder Freizeitpark. Hier kennt man sich noch oft. Der Besitzer bindet seine Kunden an sich mit langen Öffnungszeiten und vor allem mit kleinen Dienstleistungen, die den Charme so einer Verkaufsstelle ausmachen. Hier wird mal der Schlüssel von Nachbarn abgegeben für den Heizungsableser oder ein Paket angenommen. Und "angeschrieben" wird auch schon mal, wenn das Kleingeld gerade aus ist. Nicht zu vergessen: der Kiosk ist ein hervorragender Abladeplatz für Seelenmüll und Umschlagsplatz für Neuigkeiten aus dem Wohnviertel. Somit kommt dem Kiosk eine soziale Funktion zu, die gerade in einer Großstadt für etwas Heimat-Gefühl sorgt. Die Besitzer werden nicht reich mit ihrem Kiosk, aber für viele hat es bis jetzt zum Leben gereicht.

Produkte/Dienstleistungen: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #
Unternehmen: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z #
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