Das Berufsbild der Hebamme ist vermutlich schon so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Frauen, die anderen Frauen halfen ihr Baby auf die Welt zu bringen. Der erste Beleg über die professionelle Ausübung dieses Berufs ist das Hebammenlehrbuch aus dem Jahr 117 n. Chr., das von einem gewissen Soranos verfasst wurde. Im Mittelalter war es zum Teil für Frauen sehr riskant diesen Beruf auszuüben, gaben sie sich doch der Gefahr hin, als Hexen verfolgt zu werden. Hieraus entstand, dass sich die Angehörigen dieser Berufsgruppe ab dem Jahr 1310 taufen lassen mussten. Anerkennung fanden die Angehörigen dieser Berufsgruppe aber endlich ab dem Jahr 1452, als in Regensburg die erste Hebammenordnung erlassen wurde. Im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte folgten weitere Niederschriften dieser Art. Im Jahr 1491 erfolgte in diesem Zuge auch die Ulmer Hebammenordnung, die eine Zulassung als Geburtshelferin erst zuließ, nachdem die Anwärterinnen eine Berufsausbildung hatten. Auch die Zusammenarbeit mit einem Arzt während der Geburt spielte schon damals eine Rolle. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wobei es die Hebamme und der Arzt sind, die sich als Geburtshelfer betätigen. Heute gibt es in Deutschland 58 Hebammenschulen. Eine Ausbildung dauert 3 Jahre. Kenntnisse muss eine Hebamme heute nicht nur in Geburtshilfe an sich haben, vielmehr spielt auch das Verständnis für die Schwangere eine große Rolle. Mit der werdenden Mutter hat eine Geburtshelferin nämlich schon im Rahmen der Geburtsvorsorge bzw. der Schwangerschaftsbetreuung und Geburtsvorbereitung zu tun. Diese findet meistens in der eigenen Hebammenpraxis statt. Viele halten derartige Kurse aber auch in klinikeigenen Räumen ab. Die Hilfe vor der Geburt in Bezug auf die Vorbereitung der Geburt bei einer selbständigen Hebamme kann heute jede Schwangere in Anspruch nehmen. Die Krankenkasse bezahlt diese Kurse allerdings nicht. Nach der Geburt steht der jungen Mutter die Betreuung durch eine derartige Fachkraft zu. Diese berät dann in Sachen Stillen, Wochenbett und auch Schwangerschaftsgymnastik.
Das Berufsbild der Hebamme ist vermutlich schon so alt wie die Menschheit. Schon immer gab es Frauen, die anderen Frauen halfen ihr Baby auf die Welt zu bringen. Der erste Beleg über die professionelle Ausübung dieses Berufs ist das Hebammenlehrbuch aus dem Jahr 117 n. Chr., das von einem gewissen Soranos verfasst wurde. Im Mittelalter war es zum Teil für Frauen sehr riskant diesen Beruf auszuüben, gaben sie sich doch der Gefahr hin, als Hexen verfolgt zu werden. Hieraus entstand, dass sich die Angehörigen dieser Berufsgruppe ab dem Jahr 1310 taufen lassen mussten. Anerkennung fanden die Angehörigen dieser Berufsgruppe aber endlich ab dem Jahr 1452, als in Regensburg die erste Hebammenordnung erlassen wurde. Im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte folgten weitere Niederschriften dieser Art. Im Jahr 1491 erfolgte in diesem Zuge auch die Ulmer Hebammenordnung, die eine Zulassung als Geburtshelferin erst zuließ, nachdem die Anwärterinnen eine Berufsausbildung hatten. Auch die Zusammenarbeit mit einem Arzt während der Geburt spielte schon damals eine Rolle. Daran hat sich bis heute nichts geändert, wobei es die Hebamme und der Arzt sind, die sich als Geburtshelfer betätigen. Heute gibt es in Deutschland 58 Hebammenschulen. Eine Ausbildung dauert 3 Jahre. Kenntnisse muss eine Hebamme heute nicht nur in Geburtshilfe an sich haben, vielmehr spielt auch das Verständnis für die Schwangere eine große Rolle. Mit der werdenden Mutter hat eine Geburtshelferin nämlich schon im Rahmen der Geburtsvorsorge bzw. der Schwangerschaftsbetreuung und Geburtsvorbereitung zu tun. Diese findet meistens in der eigenen Hebammenpraxis statt. Viele halten derartige Kurse aber auch in klinikeigenen Räumen ab. Die Hilfe vor der Geburt in Bezug auf die Vorbereitung der Geburt bei einer selbständigen Hebamme kann heute jede Schwangere in Anspruch nehmen. Die Krankenkasse bezahlt diese Kurse allerdings nicht. Nach der Geburt steht der jungen Mutter die Betreuung durch eine derartige Fachkraft zu. Diese berät dann in Sachen Stillen, Wochenbett und auch Schwangerschaftsgymnastik.