Die Stirn ist ständig in Bewegung, insbesondere durch gewohnheitsmäßiges Stirnrunzeln oder bei Menschen, die schlecht sehen und dadurch ständig angestrent schauen, können sich bereits in jungen Jahren tiefe Falten bilden. Zudem verliert mit zunehmendem Alter die Gesichtshaut ihre Festigkeit und wird schlaff. Durch diesen Elastizitätsverlust der Haut sinken mit der Zeit die Augenbrauen ab und die Haut an den Oberlidern wirft Falten.
Das Sinken der Augenbrauen verleiht dem Gesicht leicht einen ärgerlichen, traurigen oder müden Ausdruck.
Ein Lifting der Stirn korrigiert nicht nur die Haut sondern auch die darunter liegenden Weichteile. Durch die Straffung der Stirnhaut und Anpassung der Stirnmuskulatur wird dem Gesicht ein jüngeres, weniger sorgenvolles Aussehen verschafft. Angenehmer Nebeneffekt ist eine Anhebung der Augenbrauen in individuellem anzupassendem Ausmass.
Heutzutage wird das Stirnlifting endoskopisch (Schlüssellochtechnik) durchgeführt, wodurch nur noch ca. vier sehr kleine (ca. 1- 1,5 cm) Einschnitte hinter der Haarlinie benötigt werden. Durch die kleinsten Schnitte werden die Instrumente (endoskopische Kamera) eingeführt und unter Sicht die Haut gelöst, gestrafft und fixiert.
Beim Temporallift oder auch Schläfenlift wird ein kleiner Schnitt in der Kopfhaut der Schläfenregion gemacht. Die späteren Narben sind fast nicht erkennbar. Durch diesen Eingriff kann die seitliche Stirn- und Schläfenhaut gut geglättet und gestrafft werden. In der Schläfenregion wird überschüssige Haut entfernt.