Unter einem Basaliom versteht man eine bestimmte Art Hautkrebs. Dieser bösartige Tumor geht von den so genannten Basalzellen der Oberhaut (Epidermis) aus.
Verursacht wird er meist durch intensive Sonneneinstrahlung. Basaliome treten zu 80 Prozent im Gesicht - Hals - Bereich auf. Metastasen (Tochtergeschwulste) bildet dieser Tumor äußerst selten wodurch er medizinsch als semimaligne, also halb-bösartig eingestuft wird.
Der Basalzell-Hautkrebs (Basaliom) gehört in Mitteleuropa zu den häufigsten bösartigen Tumoren. Er verursacht extrem selten Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organe - im Gegensatz zu anderen Hautkrebsformen wie dem Schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) oder dem Stachelzell-Hautkrebs (Spinaliom).
Der größte Risikofaktor für die Entstehung von Basaliomen ist eine übermäßige UV-Bestrahlung (Sonnenlicht, Solarium). Personen mit heller Haut sind besonders gefährdet, da die Eigenschutzmechanismen ihrer Haut geringer ausgebildet sind Jeder zweite Deutsche wird zukünftig in seinem Leben an einer Frühform von weißem bzw. hellem Hautkrebs (aktinischen Keratosen) erkranken.
Vorbeugung
Die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) der Sonne oder des Solariums kann Hauttumore auslösen. Allgemein bekannt und gefürchtet ist der "schwarze Hautkrebs" (Malignes Melanom). Viel häufiger jedoch ist der so genannte "helle Hautkrebs", der in verschiedenen Formen auftreten kann und zunehmend gut zu behandeln ist. Das gegenwärtig häufige Auftreten von Hautkrebs erklärt sich durch ein verändertes Freizeitverhalten (Sonnenbaden), sowie durch die Abnahme der schützenden Ozonschicht. Besonders gefährdet für Hautkrebs sind Menschen mit heller Haut, wenn sie sich häufig und ungeschützt der Sonne aussetzten. Dabei ist es gleichgültig, ob die Sonnenexposition bei einem Sonnenbad oder bei der Arbeit bzw. der Gartenarbeit im Freien geschieht. Und selbst wenn Sonnenbränden immer vorgebeugt werden konnte, können häufige und lange Aufenthalte in der Sonne im Laufe des Lebens Hautkrebs verursachen.
Kinder unter 16 Jahren sollten besonders vor Sonnenbränden geschützt werden, denn diese erhöhen das Hautkrebsrisiko zum Teil um ein Vielfaches. Auch wenn ein Sonnenbrand gut verheilt, kann ein bleibender Schaden entstanden sein und Jahre später die Entstehung von Hautkrebs begünstigen. Besonders Kleinkindern bis zu einem Jahr schadet direkte Sonnenstrahlung, da die Eigenschutzmechanismen ihrer Haut noch nicht voll entwickelt sind.