Lange Zeit war es den Apotheken vorbehalten Heil- und Arzneimittel zu verkaufen. Die Kaiserliche Verordnung vom 25. März 1827 jedoch ebnete auch für Drogeriemärkte den Weg, denn ab sofort durfte in Deutschland in einer Drogerie schon einiges verkauft werden ? zumindest Kräuter und Arzneimittel. Dabei gab es aber nicht nur medizinische Artikel von Anfang dort zu kaufen. Drogisten mischten zum Beispiel nach Kundenwunsch auch Zahncreme und Zahnpulver, Hautcremes und Schuhputzcreme. Als die Fotografie mehr und mehr ein Massenphänomen zu werden begann, gab es in der Drogerie schließlich auch die anfänglich zum Fotografieren benötigten Materialien. Heute hat sich in diesem Bereich zwar etwas an der Produktpalette für Fotografie geändert, aber der Fotoservice gehört heute zum Standardangebot von einem Drogeriemarkt. Und da es noch keine Supermärkte gab, sondern nur die Tante-Emma-Läden, die aber nicht alle Artikel führten, wurde die Drogerie bald auch ein Ort, an dem man die Möglichkeit hatte, bestimmte Hygieneartikel zu kommen. So zum Beispiel Damenbinden und Kondome. Letztlich übernahmen diese Geschäfte zu Beginn der Automobilzeit die Funktion einer ?Tankstelle?. Tankstellen, wie wir sie heute kennen, entwickelten sich erst später. Geführt wurden die Drogerien damals alle noch als Facheinzelhandelsgeschäft. Erst mit dem Beginn der 1970er Jahre entwickelte sich allmählich der Betriebstyp des Discounter auch unter den Drogeriemärkten. Nach und nach verdrängte diese die klassische Form der Drogerie. Anders als bei den Drogeriemärkten aus der Pionierzeit ist das Sortiment eines heutigen Drogeriemarktes wesentlich breiter. Mit der Zeit entwickelten sich auch ganze Drogerieketten, die Filialen in ganz Deutschland eröffneten. Was diese Drogerieketten heute voneinander unterscheidet ist ihr Sortiment. Einige spezialisierten sich nämlich neben dem klassischen Sortiment ? bestehend aus Körperpflegemittel und Haushaltsreinigern ? auf Kosmetika oder Parfüm. Auf dem europäischen Drogeriemarkt bestehen zum Teil in den einzelnen Ländern ganz erheblich große Unterschiede. Im Ausland daher manchmal einen Drogeriemarkt zu finden, der auch Kosmetik führt, kann dabei unter Umständen schon einmal zum Spießrutenlauf werden.
Lange Zeit war es den Apotheken vorbehalten Heil- und Arzneimittel zu verkaufen. Die Kaiserliche Verordnung vom 25. März 1827 jedoch ebnete auch für Drogeriemärkte den Weg, denn ab sofort durfte in Deutschland in einer Drogerie schon einiges verkauft werden ? zumindest Kräuter und Arzneimittel. Dabei gab es aber nicht nur medizinische Artikel von Anfang dort zu kaufen. Drogisten mischten zum Beispiel nach Kundenwunsch auch Zahncreme und Zahnpulver, Hautcremes und Schuhputzcreme. Als die Fotografie mehr und mehr ein Massenphänomen zu werden begann, gab es in der Drogerie schließlich auch die anfänglich zum Fotografieren benötigten Materialien. Heute hat sich in diesem Bereich zwar etwas an der Produktpalette für Fotografie geändert, aber der Fotoservice gehört heute zum Standardangebot von einem Drogeriemarkt. Und da es noch keine Supermärkte gab, sondern nur die Tante-Emma-Läden, die aber nicht alle Artikel führten, wurde die Drogerie bald auch ein Ort, an dem man die Möglichkeit hatte, bestimmte Hygieneartikel zu kommen. So zum Beispiel Damenbinden und Kondome. Letztlich übernahmen diese Geschäfte zu Beginn der Automobilzeit die Funktion einer ?Tankstelle?. Tankstellen, wie wir sie heute kennen, entwickelten sich erst später. Geführt wurden die Drogerien damals alle noch als Facheinzelhandelsgeschäft. Erst mit dem Beginn der 1970er Jahre entwickelte sich allmählich der Betriebstyp des Discounter auch unter den Drogeriemärkten. Nach und nach verdrängte diese die klassische Form der Drogerie. Anders als bei den Drogeriemärkten aus der Pionierzeit ist das Sortiment eines heutigen Drogeriemarktes wesentlich breiter. Mit der Zeit entwickelten sich auch ganze Drogerieketten, die Filialen in ganz Deutschland eröffneten. Was diese Drogerieketten heute voneinander unterscheidet ist ihr Sortiment. Einige spezialisierten sich nämlich neben dem klassischen Sortiment ? bestehend aus Körperpflegemittel und Haushaltsreinigern ? auf Kosmetika oder Parfüm. Auf dem europäischen Drogeriemarkt bestehen zum Teil in den einzelnen Ländern ganz erheblich große Unterschiede. Im Ausland daher manchmal einen Drogeriemarkt zu finden, der auch Kosmetik führt, kann dabei unter Umständen schon einmal zum Spießrutenlauf werden.